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Geschichte

Unser kleiner Ort  Gremsheim liegt westlich  im Vorharzgebiet des bewaldeten Höhenzuges , der Heber genannt wird ,im östlichen Teil befindet   sich die Heberbörde.

 

          • Urkundlich erwähnt wird unser Ort erstmalig 1007
          • Folgende Namensformen waren über die Jahrhunderte geläufig .
          • 1007 Grimdaldeshusi(Behausung eines Grimbald)
          • 1318 Gremildissen
          • 1382 Gremelsen
          • 1405 Gremeldessen
          • 1471 Gremedessen
          • 1480   Gremessen
          • 1645   Grembsen
          • heute Gremsheim
          • 1974 wurde Gremsheim und 14 weitere Gemeinden im Zuge der Gebietsreform in die Stadt Bad Gandersheim eingemeindet .

            Der Ort besitzt ca 398 ha Äcker,Gärten und Wiesen 192 ha Wald,der Ort selber ist ca 4 ha groß

            Damit ergibt sich eine Fläche von 594 ha..

            Heute leben hier  ca 200 Einwohner. Folgende Vereine sind heute noch aktuell:

            Der Heberbörder Schützenclub die Freiwillige Feuerwehr und Jugendfeuerwehr .Beide Vereine sind auch hier auf der Webseite vertreten.

            Hier nun ein kleiner Ausschnitt aus dem Buch

            Die Bau und Kunstdenkmäler des Kreises Gandersheim“ .

            Dieses Buch fand ich im Zuge der Aufräumarbeiten bei mir auf dem Dachboden meines Hauses .. ... Es trägt folgende Inschrift August Elof Gremsheim ano 1920.In diesen Buch sind alle Ortschaften aufgeführt ,, die gegen 1007 erstmalig Urkundlich erwähnt werden.

            bauundkunstdenkmaeler003Bei Interesse bitte bei mir melden.... an webmaster@gremsheim.de

Hier nun der Auszug aus dem Buch

                    Geschichtliches.

Pfarrdorf der Inspektion Gandersheim, die Pfarre wurde jedoch erst seit 1542/44 vorbereitet und erst nach 1568 eingerichtet. Vor der Selbständigkeit war die Kapelle Filiäl von Brunshausen, so daß die Äbtissin von Gandersheim auch Patron der späteren Mutterkirche blieb, zu der als Filialen sodann Brunshausen selbst, Altengandersheim, Ackenhausen und Wolperode gehörten. Seit 1908 sind die beiden letzten Orte abgetrennt. Laut Eintragung im Gandersheimer Plenar 1007 gehörte das Dorf zu den von Bischof Bernward von Hildesheim samt dem Zehnten an Gandersheim abgetretenen Gütern. Der Zehnt war 1524 im Besitze des Klosters Brunshausen und ging später wieder von der Abtei selbst zu Lehn (1756: 1175 Morgen). 1706 waren 7/8 des Zehnten über die v. Oldershausen teils an die Büttners, teils an die Kopmänner in Gandersheim gekommen, und 1/8 war Plessesches Lehn der Schröders. ― Im späteren Mittelalter gehörten 9 Vogteihufen dem Stifte Gandersheim, das 1446 noch über 19 Hufen verfügte. 1480 war l /2 Hufe Stiftslehn der v. Uslar, 1529 deren 2 ebenso der v. Bortfeld. Gerichtlich gehörte der Ort stets zum Amte Gandersheim.

    Dorfanlage haufenförmig mit der früheren Kapelle in der Mitte. Flurkarte 1756 von B. C. Geitel. Damals 3 Ackerleute, 2 Halbspänner, 4 Viertelspänner, 14 Großköter, 2 Kleinköter, 3 Halbköter. Gutsherren waren das Kapitel, oder die Abtei zu Gandersheim, der Herzog und der Graf Dehn. Zum Dorfe gehörte 1706 eine Holzung von 504 Morgen. Auf der 1756 1254 Morgen großen Flur südöstlich das Brachfeld der Till. Über die in der Flur aufgegangene Wüstung Elvershausen stehe diese. ― Einwohnerzahl 1793: 254, 1905: 312.

    Die alte, 1878 abgebrochene Kapelle entstammte nach Brackebusch mutmaß lich dem XIII. Jahrh. und war nach dem Corpus bonorum von 1749 „ein altes gemauertes Gewölbe, halb ganz von Steinen, halb von Holz; am Ende eine Turmspitze". Sie besaß einen steinernen Altartisch und in der Wand dabei eine Gerätenische. Eine Brackebuschsche Grundrißskizze läßt des Näheren ein zwei-jochiges Schiff und einjochigen Chor erkennen, die durch einen spitzbogigen Gurtbogen getrennt sind.

    Runde Taufschüssel aus Zinn, 26,5 cm breit. Gandersheimer Beschau mit C. H. B. über 1710 (Taf. XXI, Nr. 38). Am Rande die Inschrift D. P. H. Fabricius 1755.

    Glocke, 40 cm hoch, 68 cm breit, am Halse mehrfach wiederholtes Blumen ornament um Maske, darunter zwei Inschriftstreifen in Antiqua: H. Sebastianus Damköhler Pastor. Henni Oppermann. Claus Darnedden. Altarleut haben mich durch Diedrich Menten in Hildesheim gisn lasn 1612.

    Das Haus Nr. 8, zweigeschossig und verschalt, besitzt unter dem Dach Knaggen mit eingezogener Vorderfläche, die von Kerbenreihen durchquert ist. ― Voges zählte 1879 an 7 Häusern erbauliche Inschriften, datiert 1737 bis 1876. Auch erwähnt er einen eisernen Ofen aus der Zeit um 1600 mit dem hessischen Wappen und einer allegorischen Darstellung mit der Antiquaumschrift so (f)ant ein edler Sinn vber alles Wirdige hin. Ofenfuß mit Hans K. 1718.

    Die Krochenburg im Heber nordöstlich oberhalb Gremsheims, fast auf der Höhe im Walde dicht am Rande. Ein dort 1756 im Heber eingebettetes, 142 Morgen großes Brachfeld hieß der Krochen. Auf dem Krochen besaß damals auch Altengandersheim Hut und Weide. Um 1382 und wieder 1415 haben die v. Gadenstedt 2 Hufen gandersheimsches Stiftslehn in campo Crochen supra Gremelsen (Har. S. 852 und 1562), 1529 ebenso die von Bortfeld. In Kassels Kollektaneen (Landschaft!. Bibliothek) um 1780 heißt es: „Vorne in dem Grems-heimer Wald sind die Trümmer eines alten Mauerwerks zu sehen. Das Gebäude ist von keinem großen Umfange und vermutlich ein Turm gewesen. In dieser Gegend ist in dem Walde zu sehen, daß, wo jetzo Bäume stehen, ehemals Ländereien gewesen." Diese Krochenburg besteht gegenwärtig noch aus einer quadratischen Wallanlage von ungefähr 13 Schritt Seitenlänge auf der Krone. Der Wall ist über der Sohle des ihn außen begleitenden Grabens kaum mehr als I m hoch. Nahebei in etwa südlicher Richtung eine Reihe erdfallartiger Senkungen, die letzte noch mit Wasser. Diese sowohl, wie eine hier früher in mehreren, jetzt nur noch in einem Exemplare vorkommende seltene Buchenart hier Kopf- oder Trauerbuchen genannt) werden mit der Krochenburg in Verbindung gebracht.

                       

      Mehr Geschichten und Berichte und Bilder   über  unseren Ort könnt Ihr in der Dorfkronik nachlesen.Einfach das Kontaktformularausfüllen .Ich werde Eure Anfrage weiterleitenbuchgeschichte003

                       

             

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